Die Kraft der Worte
Worte haben eine unglaubliche Kraft, eine starke Energie. Sie formen unsere Realität, beeinflussen unser Denken, unsere Haltung und unser Handeln. Gleichermaßen formen sie Beziehungen zu unseren Mitmenschen und zu unseren Tieren.

Deine Energie formt dein Umfeld
Sei dir stets bewusst, wie du über deine Tiere, andere Menschen und dich selbst sprichst. Negative Gedanken und Worte können deine Verbindung zu anderen belasten, ja sogar das Verhalten deines Tieres beeinflussen.
Nimm dir einen Moment Zeit und probiere es aus. Wähle bewusst positive Formulierungen für Gedanken oder Worte, beobachte dich dabei, spüre in dich hinein. Anschließend wählst du negative Formulierungen. Was macht die Veränderung mit dir und mit deinem Tier? Merkst du einen Unterschied?
Ein Beispiel: Wie fühlst du dich, wenn dir ständig jemand sagt, was du für eine unglaubliche Zicke bist oder ständig an dir rumnörgelt, weil du Aufgabe xy immer noch nicht vernünftig erledigen konntest?
Gleiche Situation, andere Herangehensweise: Was macht es mit dir, wenn stattdessen jemand fragt, was er tun kann, damit du dich wohler fühlst und versucht, dir die gestellte Aufgabe noch einmal anders oder kleinschrittiger zu erklären?
Worte kreieren Emotionen, die wiederum Wahrnehmungen verändern und Handlungen beeinflussen. Mit dem, was wir sagen, gestalten wir unsere Welt und die unserer Tiere!
Ich denke es steht außer Frage, dass der zweite Ansatz bei dir Resonanz erzeugt. Mit dieser Aussage stärken wir unser Gegenüber und schenken Vertrauen.
Jedes Wort ist ein Samenkorn. Jedes gesetzte Samenkorn gestaltet unsere Realität, baut Beziehungen und eröffnet Perspektiven. Je positiver wir uns ausdrücken, desto klarer und feiner wird die Antwort sein.
Ich habe schon oft erlebt, dass ein einfaches Umdenken im Kopf die ganze Anspannung aus einer Situation nehmen kann.