Wenn das Müssen stillsteht – Wie meine Pferde mir zeigten, wer ich ohne meine Pläne bin

Wenn das Müssen stillsteht – Wie meine Pferde mir zeigten, wer ich ohne meine Pläne bin

Eine Reiterin sitzt ohne Sattel auf einem großen, schwarz-weiß gescheckten Tinker-Pferd (Kaltblut). Das Pferd läuft aufmerksam im Schritt nach vorne, im Fokus steht sein ausgeprägter, heller Fesselbehang an den Hufen. Die Reiterin trägt eine dunkle Winterjacke, einen Schal und hat die Haare hochgesteckt. Im Hintergrund sind grüne Büsche und ein leicht bewölkter Himmel zu sehen. Ein weißes Zaunband verläuft horizontal durch den Vordergrund
Vertrauen und Balance im harmonischen Zusammenspiel mit dem Kaltblut

Als stellvertretende Geschäftsführerin eines Parkettlegeunternehmens, als Pferdetherapeutin, Trainerin, als Pferde- & Hundehalterin, als Lebenspartnerin, war mein Leben geprägt von Dynamik, Bewegung und ständiger Optimierung. Und plötzlich? Stillstand. Absoluter Stillstand.

Und meine Pferde? Sie haben mich empfangen. Sie waren so feinfühlig und sanft, als hätten sie meine Diagnose schon lange vor mir verstanden. Sie waren noch achtsamer als sonst, voller Rücksicht und Verständnis für meine körperliche und seelische Zerbrechlichkeit. In diesen Augenblicken auf der Koppel oder beim langsamen Spazieren über meinen Paddocktrail wurde mir klar:

Wie oft stülpen wir unseren Tieren unsere Pläne über? Wie oft sind wir übergriffig, weil unser Ego ein bestimmtes Ziel verfolgt, ohne zu fragen, ob die Seele oder der Körper des Pferdes gerade mitkommt?

Mein Schritt in eine neue Richtung

Sei neugierig und schau, was du von deinem Pferd lernen darfst. 

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