2/3 Den Abschied spüren, den Zeitpunkt erkennen
Eine Frage, die ich mir schon oft selbst stellte, die mir aber auch in Begenungen mit Kunden und Tiermenschen oft begegnet, ist folgende: „Woran erkenne ich, dass es so weit ist?“
Die Angst, den Moment zu verpassen oder – schlimmer – ihn aus Egoismus oder Verlustschmerz hinauszuzögern, lastet so so schwer auf den Schultern einiger Tierbesitzer.

Verstand gegen Herz
Wir Menschen sind nun mal Experten darin, alles analysieren zu wollen. Wir zählen gute Tage gegen schlechte auf, wir durchleuchten Statistiken oder warten auf ein unübersehbares Zeichen von unserem Tier. Doch während unser Kopf qualmt, hat die Seele des Tieres vielleicht bereits einen Plan.
Das Ding ist nicht, dass Tiere uns nichts sagen. Die Herausforderung ist eher, dass wir verlernt haben, die leisen Antworten zu verstehen. Wir “überhören” die leisen Signale nicht aus Bosheit, sondern aus Angst vor dem Schmerz, der hinter der Antwort warten könnte.
Die Signale der Seele verstehen
In meiner Arbeit möchte ich Menschen auf diesem unsagbar schweren Weg der Sterbebegleitung oder des Abschiednehmens begleiten. Dich dabei begleiten, wieder die Leitung zu deinem eigenen Bauchgefühl freizuschaufeln. Hinhören bedeutet nicht, dass du eine Stimme in deinem Kopf hörst. Es ist vielmehr ein inneres Wissen – es ist deine Intuition – der du Vertrauen schenken kannst.
- Ein Blick: Es gibt diesen Moment, in dem der Blick deines Tieres sich verändert. Er wird ferner, weicher eine Einladung deines Tieres, nun jeden Moment zusammen zu genießen.
- Die Präsenz: Ein Gefühl der Schwere oder eine plötzliche, tiefe Ruhe, die von deinem Tier ausgeht.
- Ein Impuls: Kennst du diesen ersten, flüchtigen Gedanken am Morgen, der sagt: „Heute ist etwas anders“? Das ist deine Intuition. Meistens schalten wir sofort den Verstand ein, der uns beruhigt und uns in unserer Komfortzone wiegt und sagt: „Ach was, er/sie hat doch gerade gefressen. Alles ist wunderbar.“
Und schon haben wir uns vom Kopf leiten lassen, statt unserem Tier und unserem Bauchgefühl zu vertrauen.
Angst vor der eigenen Trauer
Ich möchte dir diese Last ein Stück weit nehmen: Dein Tier weiß um deine Liebe. Es weiß auch um deine Not. Aber es wartet auf dein „Ja, du darfst gehen.“ Wenn dir diese Schwere Zeit bevor steht, schreib mir gern eine E-Mail, vielleicht kann ich dich ein Stück weit begleiten und unterstützen.
Vielleicht hilft dir folgende kleine Übung ein wenig:
“Zwischen Kopf und Bauchgefühl: Die leise Sprache deines Tieres verstehen“
Setz dich zu deinem Tier. Ohne Handy, ohne Plan, ohne Absicht, etwas „entscheiden“ zu müssen. Atme einfach nur mit ihm. In dieser wertfreien Stille, in der du nur fühlst, wie sein Körper sich hebt und senkt, liegt die Antwort. Hier spürst du die Verbundenheit.
Diese Verbundenheit bleibt – immer- ,wenn auch auf eine andere Weise. Sie stirbt nie – egal, ob das Tier in seiner körperlichen Hülle ist oder nicht.
Du musst keine Antwort erzwingen. Vertrau darauf, dass die Verbindung zwischen dir und deinem Tier stark genug ist, um diese Botschaft zu übertragen.
Hab keine Angst vor dem richtigen Zeitpunkt
Wenn du das Gefühl hast, dass deine eigene Angst die Leitung blockiert, helfe ich dir gern dabei, die Signale deines Tieres klar zu empfangen.
Ob wir uns persönlich treffen, falls du in meinem Umkreis lebst oder eine Fern-Kommunikation nutzen – ist dabei unerheblich. Wir werden einen Weg finden, wenn du möchtest.
Abschied vom Tier, Tierkommunikation, trauerbegleitung tier, versteh dein tier, zeit für abschied, Herzverbindung, mein tier gehen lassen
Abschied nehmen, mein tier einschläfern, mein tier gehen lassen, sterbegebleitung hund, sterbebegleitung pferd, sterbebegleitung tier, verlustangst, versteh dein tier, zeit für abschied